Erst die Arbeit, dann die Belohnung

Bericht zur Veranstaltung "Leistungsspange 2005 in Siegburg" von Sascha Wostmann
Fotos

Am Samstag, den 24.09.2005 bekamen 18 Mädchen und Jungen der Wachtberger Jugendfeuerwehren (JF) die Leistungsspange verliehen.

"Die Leistungsspange soll Prüfstein und Auszeichnung für junge Menschen sein, die sich schon frühzeitig als Einzelne in eine Gemeinschaft und ihre Ordnung einfügen, in ihr Verantwortung und Pflichten übernehmen und sich zur praktischen Hilfstätigkeit am Mitmenschen vorbereiten." - so der Originaltext aus den Richtlinien zum Erwerb.

Diese Auszeichnung können die Mitglieder erlangen, wenn sie zwischen 15 und 18 Jahre alt sind, bereits mindestens ein Jahr in der JF Mitglied sind, sowie die umfangreichen Prüfungen bestehen. Dabei handelt es sich um eine Standard-Löschübung, die Beantwortung theoretischer Fragen, ein Staffellauf über 1.500 Metern, Kugelstoßen und die sog. Schnelligkeitsübung, wo 120 Meter Schlauch ausgerollt werden müssen, ohne dass eine Verdrehung darin ist.

Da in Wachtberg 18 Jugendliche die Voraussetzungen für die Teilnahme erfüllten, nahmen sie mit 2 gemischten Gruppen teil. Die Gruppe "Wachtberg 1" bestand aus 5 Villipern, 2 Pechern und je einem Adendorfer und Fritzdorfer Mitglieder(inne)n. Die Gruppe "Wachtberg 2" setzte sich aus 8 Berkumern und einem Niederbachemer Teilnehmer zusammen.

Bereits um 7:30 Uhr in der Früh trafen sich die Bewerber und die Betreuer, um gemeinsam nach Siegburg ins Fußballstadion zu fahren. Dort fand die Abnahme der Prüfungen für insgesamt 45 Gruppen statt. Nach der Registrierung aller Gruppen und ein paar Begrüßungsworten von u.a. dem Bürgermeister von Siegburg Franz Huhn und dem stellvertretendem Landesjugendwart Willi Gillmann ging es dann gegen 10:00 Uhr endlich zum praktischen Teil der Prüfungen.

Da die beiden Wachtberger Gruppen in unterschiedliche "Blöcke" zugewiesen wurden, sah man sich leider nur selten auf dem Übungsgelände.

Die Jugendlichen bestanden alle Prüfungen auf Anhieb, zum Teil mit der Höchstzahl von 4 Punkten. Insgesamt sammelten die Gruppen weit mehr als die geforderten 10 Punkte und erfüllten damit die Anforderungen mit Leichtigkeit.

Gegen 16:00 Uhr war es dann soweit. Alle 45 Gruppen hatten ihre Prüfungen absolviert und die Computer haben alle Punkte zusammen addiert. Leider konnten 3 Gruppen die Mindestpunktzahl nicht erreichen und mussten ohne die heiß ersehnte Leistungsspange abreisen. Für die restlichen 42 Gruppen hieß es ein letztes Mal ordentlich in Reihe antreten, um von den Schiedsrichtern die Medaille an die Jacke geheftet zu bekommen.


Leistungsspange in Siegburg

Bericht zur Veranstaltung "Leistungsspange 2005 in Siegburg" von Alexander Thiel

Am 24.09.2005 fuhren Teile der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Berkum mit einem Mitglied der JF Niederbachem und mit den Jugendwarten nach Siegburg zur Abnahme der Leistungsspange. Man traf sich um 07.30 am Gerätehaus in Berkum, um pünktlich die Anmeldung in Siegburg vornehmen zu können.

Es waren 45 Gruppen gemeldet. Die Organisation hatte einiges zu tun, um für die Veranstaltung einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Die erste Disziplin für die Berkumer war die Schnelligkeitsübung. Diese wurde mit bravourösen 52 Sekunden gemeistert. Hier griff man die maximale Punktzahl ab. Als nächstes stand die Vortragung eines Löschangriffs auf dem Programm: 3 C-Rohre, offenes Gewässer. Auch hier zahlte sich der immer wieder durchgeführte Übungsdienst aus, und man erntete auch hier die Früchte des Erfolges mit einem herausragenden Resultat. Nach diesem gelungenem Auftakt gönnte man sich erst mal ein paar Steaks und Würstchen, getreu dem Motto: Ohne Mampf kein Kampf. Danach folgte der theoretische Teil, der Fragen rund um die Feuerwehr und politisches Wissen erforderte. Man sah in einigen Gesichtern der Floriansjünger aufkommende Nervosität, die aber letztendlich völlig unbegründet war. Man beantwortete alle Fragen richtig, die von der Prüfungskommission gestellt wurden und heimste die volle Punktzahl ein.

Nachdem man sich davon erholt hatte, stand auch schon das nächste Kriterium dieses Tages an: Der gefürchtete Staffellauf. Hierbei ist eine gute Fitness unabdingbar. Diese Disziplin wurde ganz zufriedenstellend bewältigt, so dass es noch Punkte gab. Erleichterung machte sich breit, nachdem die Schiedsrichter die Zeit von 4:00 Minuten in den Bewertungsbogen eintrugen. Nach einer kleinen Verschnaufspause galt es noch das Kugelstoßen hinter sich zu bringen. Eine gute Leistung wurde von den jungen Kameraden abgeliefert, die die Kugel sehr weit stießen. Auch hier wurden reichlich Punkte gesammelt.

Der Tag wurde abgerundet durch das gute Gesamtergebnis der Gruppen. Wobei zu vermelden ist, dass drei Gruppen die Anforderungen leider nicht erfüllten. Mit einer guten Platzierung und mit stolzgeschwellter Brust (das trifft auch auf die Jugendwarte zu) trat man den Heimweg an.

Dieser Tag war ein voller Erfolg für die Jugendfeuerwehr.