Wasserwand

Bericht von der "Wasserwand Bonn" von Sascha Wostmann

(siehe auch den Artikel im GA vom 24.06.2013)

Am Samstag morgen um 9 trafen wir uns am Berkumer Feuerwehrhaus, um in Bonn zum Anlass "150 Jahre JF Bonn" bei einer "Wasserwand" mitzuhelfen.

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Der Veranstaltungsort war auf dem linken Rheinufer zwischen Kennedybrücke und Beethovenhalle. Die Fahrt führte uns jedoch zunächst mal auf die "falsche" Rheinseite nach Pützchen, wo der zentrale Sammelplatz eingerichtet war, damit am Rheinufer kein Chaos entstand.

Von Pützchen wurden wir dann recht bald abgerufen und fuhren an den Rhein. Dort erwarteten uns bereits vorbereitete A- und B-Schläuche zur Wasserversorgung der insgesamt 34 Gruppen. Schnell wurden unsere C-Leitungen angekuppelt und die Strahlrohre vorbereitet, dann hieß es zunächst einmal warten.

Warten auf die Begrüßung durch die Veranstalter.



Warten auf den Probelauf, bei dem geprüft wurde, ob auch alle Schläuche dicht sind. Leider war es einer nicht, er platzte direkt neben mir, so dass ich der erste (aber nicht der letzte) unserer Gruppe war, der klitschnass wurde.



Warten auf das versprochene Mittagessen, das sich etwas verzögerte, weil die Technik nicht mitspielte. An dieser Stelle unseren Dank an die Küchencrew, die trotz aller widriger Umstände uns allen eine Mahlzeit gezaubert hat, und dabei nie ihre gute Laune verloren hat!

Warten darauf, dass es endlich losgehen konnte. Schließlich mussten auch nach uns noch Gruppen satt werden.

Schließlich kam das Startsignal. Eines nach dem anderen wurden 110 C-Strahlrohre geöffnet und spritzten jeweils 100 Liter pro Minute aus dem Rhein in den Rhein. Alleine durch die Gischt dieser Wassermassen wurden wir dann alle durchnässt, aber egal, das Wetter war einigermaßen warm, und dem Spaß hat etwas Wasser noch nie geschadet.



Nach ca. 20 Minuten war die Aktion dann beendet und die Pumpen wurden abgeschaltet. Jetzt endlich konnten wir uns die vorsorglich im trockenen Auto gelassenen Jacken anziehen und alle Schläuche, Verteiler und Strahlrohre wieder einsammeln.



Die Rückfahrt verlief dann erwartungsgemäß still, da alle von dem Tag sehr erschöpft waren.

Ich hoffe, alle Teilnehmer hatten viel Spaß.